Im Interview spricht Werner Scheltjens über seinen Weg zur Digital History, seine Forschung und Herausforderungen des Forschungsfeldes. Für Werner Scheltjens ist Digital History ein Praxisfeld und eine Hilfswissenschaft an der Schnittstelle von Geistes‑, Sozial‑ und Informatikwissenschaften, sie entwickelt neue Methoden für alte und neue Quellen, reflektiert deren Auswirkungen und fördert Transparenz. Er betont die Notwendigkeit systematischer Zeitabschätzungen für die Quellenerschließung, unterbreitet konstruktive Vorschläge für die Integration von Digital History in den Schulunterricht und reflektiert über Praxen des historischen Arbeitens, die durch die Digitalität Gefahr laufen verloren zu gehen. Als drei zentrale Herausforderungen der Digital History nennt er die Integration digitaler Methoden in die Lehre, den Umgang mit Unsicherheit probabilistischer Verfahren und die Förderung von Offenheit sowie einer konstruktiven Fehlerkultur.
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Soundscapes of Digital History ist ein gemeinsames Projekt der Task Area 5 - Data Culture von NFDI4Memory und Hsozkult.de.
