Anna Maria Neubert berichtet über ihren Weg von der Studienzeit in Digital Humanities in Würzburg und London über Projekte in der digitalen Musikedition hin zur Promotion zum Thema der historischen Entwicklung der Digital Humanities in Deutschland. Sie betont die Bedeutung von Transparenz und Situierung des Wissens, um epistemologische und hermeneutische Herausforderungen digitaler Forschung zu bewältigen, insbesondere im Kontext von KI und datafizierten Prozessen. Ihre Analyse von Drittmittelprojekten zeigt eine kurze Lebensdauer vieler Projekte und mangelnde Langzeitarchivierung, was die Nachhaltigkeit der Forschung gefährdet. Sie plädiert für eine stärkere Verankerung von Prozesskompetenz, Data Literacy und einer übergeordneten Strategie zur Langzeitarchivierung, um die Community nicht zu vereinzeln und kritische Forschung unabhängig von technologischen Trends zu sichern.
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Soundscapes of Digital History ist ein gemeinsames Projekt der Task Area 5 - Data Culture von NFDI4Memory und H-Soz-Kult
