VH|D|igital V zu Personendaten

Bei der fünften Veranstaltung der Reihe VH|D|igital zu Forschungsdaten, Ethik und Recht in der digitalen Geschichtswissenschaft zeigen Thomas Henne (Archivschule Marburg), Esther Howell (Institut für Zeitgeschichte München) und Malte Vogl (Max-Planck-Institut für Geoanthropologie) praktische und skalierbare Lösungsansätze im Umgang mit Personendaten.

Die (vermeintliche) Krux mit Personendaten. Rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Impulse für digitale, personenbezogene historische Forschung

Gerade für die Zeitgeschichte sind Personendaten ein großer Quellenschatz – wenn diese denn als Forschungsdaten zugänglich gemacht werden. Oft stehen jedoch Bedenken bezüglich des Schutzes von Personendaten einer Veröffentlichung oder anderen Formen der Nachnutzung im Wege. Dies betrifft in vielen Fällen Unsicherheiten über die juristischen Rahmenbedingungen, aber auch Unklarheiten bei der allgemeinen Projektarbeit.

Thomas Henne (Archivschule Marburg), Esther Howell (Institut für Zeitgeschichte München) und Malte Vogl (Max-Planck-Institut für Geoanthropologie) kartieren praxisnah die rechtliche Landschaft: Was sollten Historiker:innen und historisch Arbeitende bei geschichtswissenschaftlichen (Forschungs-)Projekten über den Schutz von Personendaten wissen? Welche Schritte sollten sie einplanen, wenn sie sensitive Personeninformationen als Forschungsdaten verarbeiten und ggf. zugänglich machen möchten oder müssen?

Der Vortrag soll dafür sensibilisieren, zentrale Fragen bereits bei der Projektplanung aktiv zu adressieren. Praktische, skalierbare Lösungsansätze zeigen die Bandbreite der Optionen auf, die Historiker:innen und historisch Arbeitende aktiv nutzen können.

Es ist keine Voranmeldung nötig, sondern wir freuen uns auf alle Interessierten, die sich zu Vortrag und Diskussion unter https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/63199913485?pwd=ztayVwzBOooaWYa6IgD7OtGHtxGiZa.1 einwählen.